Hat der HD25 ausgedient?
23. Mai 2025
Vor 2 Tagen gelauncht und heute bei mir. Rode hat den NTH-50 DJ Headphone auf den Markt gebracht. Und schaut man auf den ersten Blick hin, verfolgt der Hersteller eine klare Strategie für die Zukunft dieser Abhöre in der DJ Kanzel. Garantie auf Lebenszeit prangt auf dem Cover der Verpackung. Scheint also die Ersatzteilversorgung für die Zukunft gesichert zu sein. Die Mechanik zur Größenanpassung des Kopfhörers erinnert sofort an den HD25. Der Kopfbügel aus flexiblem Kunststoff macht ebenso einen ähnlichen Eindruck. Allerdings lässt sich einseitig beim Rode NTH-50 kein Bügel wegdrehen und auch die Zweiteilung des Kopgbügels gibt es hier nicht. Das Anschlusskabel kann nach belieben links oder rechts in der Ohrmuschel connected werden. Einstecken und mit einer Drehbewegung verriegeln, mehr braucht es nicht. Der Austausch eines solchen Kabels erfolgt werkzeuglos auf gleicher Weise. Vorteil Rode! Beim Design wirkt Rode etwas fresher und trifft den Zeitgeist mit einem moderneren Produktdesign. Der Höreindruck ist unglaublich. Der NTH-50 ist neutral abgestimmt, genauso wie der HD25. Ich sitze hier im Büro vor meiner Studioabhöre und wechsle hin und her... Kopfhörer auf... Kopfhörer runter... rauf...runter... Krass! Der Unterschied zum HD25 ist marginal. Der HD25 macht bei gleichem Gainoutput am Mixer etwas mehr Druck und holt mit einer höheren Sensitivität leicht mehr raus. Ansonsten klanglich kein nennenswerter Unterschied. Da sind viele andere "Kopierversuche" deutlich unterschiedlicher. Der Rode NTH50, der sich im gleichen Preisbereich befindet, ist somit eine harte Nuss gegen den Platzhirsch. Puuuh.

Es gibt Momente, in denen sich ein Kreis schließt. Für mich ist die Ernennung zum Technics DJ Ambassador genau ein solcher Moment. Stolz bin ich nicht nur auf den Titel selbst, sondern auch darauf, in einer Reihe mit international renommierten und äußerst prominenten DJs geführt zu werden, die dieses Brand seit Jahrzehnten prägen und weiterentwickeln.

Mit einer ebenso stilvollen wie mitreißenden Silvesterfeier verabschiedete ein 5-Sterne-Hotel in Meran (Südtirol, Italien) das alte Jahr und begrüßte das neue auf außergewöhnliche Weise. Unter dem Motto der 1950er Jahre verwandelte sich das Haus in eine glamouröse Bühne für Rock ’n’ Roll, Eleganz und internationale Lebensfreude. Petticoats schwangen über das Parkett, Die "T-Birds" an der Bar präsentierten sich lässig-elegant, Petticoats setzten farbenfrohe Akzente – die Gäste aus Italien und Deutschland folgten dem Dresscode mit sichtbarer Begeisterung und Liebe zum Detail. So entstand ein stimmiges Gesamtbild, das den Geist der Epoche authentisch widerspiegelte und dem Abend eine besondere visuelle Strahlkraft verlieh.

Zum Jahresende hat sich mein Team von Maribello Entertainment noch einmal richtig ins Zeug gelegt. Für eine Firmenweihnachtsfeier mit rund 300 Mitarbeitenden durften wir nicht einfach „nur“ Technik und Muisik liefern, sondern ein durchgängiges Gesamtkonzept entwickeln – abgestimmt auf das, was das Unternehmen ausmacht .

Der 12.12., ein leicht zu merkendes Datum und dennoch für jeden Musiker etwas Besonderes, nämlich der internationale "Mic-Check Day" (ihr wisst schon "mic check...1...2.....1...2....), wurde zum stillen Zeugen einer Hochzeit von außergewöhnlicher Eleganz. In der urigen, warmen Fachwerktenne des Breidenbacher Hofs versammelten sich besondere Menschen, um ein Fest zu feiern, das sich durch Stil und eine spürbare Tiefe auszeichnete. Der Bräutigam, ein bekannter Frontsänger, blieb bewusst im Hintergrund – und genau diese Zurückhaltung verlieh dem Abend eine zusätzliche Größe. Nichts war laut im klassischen Sinne, und doch hatte alles Strahlkraft.

Manchmal gibt es diese Momente, in denen man Gänsehaut bekommt – selbst zwischen knisternden Schallplatten, Holzregalen und warmem Röhrenlicht. Genau so ein Moment war es, als bei uns in der Vinylgarage plötzlich ein echtes Stück Musikgeschichte Einzug hielt: zwei der legendären Beatles-Mikrofone – beziehungsweise dessen bis ins kleinste Detail identische Wiedergeburt: das WA19 von Warm Audio in edlem Champagner-Nickel Farbton. Das Original, das einst unter anderem die Beatles und viele andere Größen der 60er-Jahre begleitet hat, ist heute kaum noch zu finden – unbezahlbar, fragil, ein Museumsstück. Warm Audio hat dieses historische Juwel mit dem WA19 (Replika des AKG TD19) jedoch zurück in die Gegenwart geholt. Und zwar so authentisch, dass man beim Anblick und erst recht beim Klang sofort das Gefühl hat, in einer anderen Zeit zu stehen.











