Der Industriestandard für anspruchsvolle Vinyl-DJs
28. September 2026
Der größte Pluspunkt des XONE:96 ist sein außergewöhnlicher analoger Sound. Während viele moderne Mixer vollständig digital arbeiten, setzt Allen & Heath weiterhin auf einen hochwertigen analogen Signalweg. Das Ergebnis ist ein druckvoller, warmer und sehr transparenter Klang mit großzügigen Dynamikreserven. Gerade Vinyl profitiert davon: Feinste Details einer Pressung bleiben erhalten, Bässe wirken kraftvoll und präzise, während Höhen angenehm offen und niemals scharf erscheinen.
Hinzu kommt die hervorragende Phono-Vorstufe. Sie liefert genügend Headroom und sorgt dafür, dass hochwertige Plattenspieler und Tonabnehmer ihr volles Klangpotenzial entfalten können. Für Vinyl-Puristen ist dies einer der wichtigsten Gründe, sich für einen XONE-Mixer zu entscheiden.

Wer regelmäßig mit Schallplatten auflegt, weiß: Ein DJ-Mixer muss weit mehr leisten als nur zwei Signale zusammenzuführen. Klangqualität, Haptik, Verarbeitung und kreative Möglichkeiten entscheiden darüber, ob ein Mix technisch sauber und musikalisch überzeugend gelingt. Genau an diesem Punkt setzt der Allen & Heath XONE:96 an. Der analog aufgebaute 6+2-Kanal-Mixer mit digitaler Konnektivität gilt als konsequente Weiterentwicklung des legendären XONE:92 und zählt heute zu den beliebtesten Clubmixern für House-, Techno- und Vinyl-DJs.

Charakteristisch für den XONE:96 sind die beiden legendären Xone-VCF-Filter. Statt auf digitale Effekte zu setzen, arbeitet der Mixer mit analogen Hochpass-, Bandpass- und Tiefpassfiltern, die einen unverwechselbaren, musikalischen Klang erzeugen. Besonders bei langen House-, Electro- und Techno-Mixen entstehen dadurch fließende Übergänge, ohne dass der natürliche Charakter der Musik verloren geht. Ergänzt werden die Filter durch einen fein abgestimmten 4-Band-EQ auf den Hauptkanälen, der präzise Eingriffe ermöglicht. So lassen sich Frequenzbereiche deutlich gezielter bearbeiten als mit einem klassischen 3-Band-EQ. Dass Allen & Heath die Drehregler alle in gleicher Größe und Optik hällt, war uns ein Dorn im Auge. Die Übersicht ist schlecht und für Umsteiger von anderen Mixern fehlte insbesondere bei dunklen DJ Bühnen die Übersicht der verschiedenen wichtigen Zonen wie EQ, Filter und Gain. Wir haben daher die EQs durch farbige "Chroma Caps" (von djtechtools) und die Filtersektion durch silberfarbige Caps (auch Chroma Caps von djtechtools) getauscht, um genau den gewünschten Überblick über das Flagship DJ Pult von Allen & Heath zu behalten. Von Dotodesign haben wir noch ein sehr hochwertiges kratzfestes Skin aufgebracht, so dass ein schwarzer Look mit den farbigen Knobs einen ausgesprochen hohen Kontrast für den DJ bietet.

Der XONE:96 ist für den professionellen Dauereinsatz konzipiert. Hochwertige 60-mm-VCA-Fader, ein langlebiger Innofader Mini im Crossfader-Bereich sowie die massive Metallkonstruktion sorgen dafür, dass der Mixer auch nach vielen Clubnächten zuverlässig arbeitet. Die großzügigen Reglerabstände und der logische Aufbau machen ihn besonders bei langen DJ-Sets angenehm zu bedienen. Dass der Mixer im Dauerbetrieb etwas warm an der Seite wird, obliegt dem Gesetz der elektronischen Natur. Hier sorgt der analoge Innenaufbau und ein großzügig dimensioniertes Netzteil für eine stabile Mixer-Performance, die auch bei über 30°C in der DJ booth - wir haben es selbst diesen Sommer mehrfach erlebt - ohne Heat-Overload ihren Dienst verrichtet.

Für mich ist der XONE:96 ein gutes Arbeitswerkzeug, was mir outdoor wie indoor gute Dienste leistet.

Auch die drei House- & Techno-DJs Arne, Framoc und Pepe aus Siegen bevorzugen Allen & Heath DJ Mixer für Ihre Vinyl-Sessions.

Eine der größten Stärken des XONE:96 ist seine integrierte Dual-USB-Audioschnittstelle. Der Mixer verfügt über zwei vollständig unabhängige USB-Anschlüsse mit einer 32-Bit-/96-kHz-Soundkarte und insgesamt 24 Audiokanälen. Dadurch wird kein zusätzliches Audiointerface benötigt, um digitale DJ-Software einzubinden.
Vor allem für Vinyl-DJs, die mit Timecode-Schallplatten arbeiten, ergeben sich daraus entscheidende Vorteile:
- Kein externes DVS-Interface erforderlich: Die Timecode-Signale der Plattenspieler werden direkt über die integrierte Soundkarte an Programme wie Traktor Pro, VirtualDJ, djay Pro oder Rekordbox übertragen. Vier Decks gleichzeitig steuerbar.
- Darüber hinaus lassen sich genauso digitale Sequencer, digitale Plugin-Hosts (wie z.B. AUM) oder DAW Anwendungen aus der Software nahtlos über die digitale Konnektivität verbinden. Das kann aus einem Standard DJ Setting gleich ein hybrides Setup mit Synthisizern, Drumcomputern und FX-Plugins machen.
- Einfaches Recording: Das komplette DJ-Set lässt sich direkt über USB in hoher Qualität auf einem Computer aufzeichnen, ohne zusätzliche Hardware.
- Nahtlose DJ-Wechsel: Dank der zwei unabhängigen USB-Anschlüsse können zwei Laptops gleichzeitig angeschlossen werden. Bei Back-to-Back-Sets oder DJ-Wechseln übernimmt der nächste DJ sein Set ohne Unterbrechung oder Umstecken der Kabel.
Der Allen & Heath XONE:96 verbindet den warmen, druckvollen Klang eines kompromisslosen Analogmixers mit den Möglichkeiten moderner Digitaltechnik. Für Vinyl-DJs bietet er hervorragende Phono-Vorstufen, legendäre analoge Filter, exzellente Verarbeitung und eine integrierte Profi-Soundkarte, die Computer-Systeme ohne zusätzliche Hardware unterstützt. Diese Flexibilität macht den XONE:96 nicht ohne Grund zu den angesehensten Clubmixern seiner Klasse.

Starkes Branding endet nicht beim Logo oder bei der klassischen Geschäftsausstattung. Produktbranding macht die Marke physisch erlebbar und schafft dadurch eine deutlich stärkere Verbindung zwischen Marke und Zielgruppe. Musik und insbesondere Vinyl unterstützen diese Form des Produktbrandings auf besondere Weise, weil sie mehrere Ebenen der Markenkommunikation gleichzeitig ansprechen: Emotion, Haptik, Nostalgie, Ritual und Erlebnis . Das Beispiel von Face the Grynd zeigt, wie aus einem alltäglichen DJ-Gegenstand ein individuelles Markenerlebnis entstehen kann: Die DJ-Technik in Form eines Plattenspielers wurde vollständig im Corporate Design von Face the Grynd gestaltet. Farben, Typografie und Logo übertragen die Identität der Fitness-Race-Marke direkt auf das Produkt. Der Plattenspieler ist nicht mehr nur funktionales Equipment, sondern wird selbst zum Teil der Markenwelt. Vinyl besitzt gegenüber rein digitaler Musik eine starke physische Komponente. Eine Schallplatte wird aufgelegt, die Nadel wird positioniert, die Platte dreht sich – das Abspielen selbst wird zu einem kleinen Ritual. Genau diese Haptik passt hervorragend zum Gedanken des Produktbrandings. Der individuell gestaltete Plattenspieler wird nicht nur betrachtet, sondern benutzt und erlebt. Das macht ihn zu einem besonders starken Marken-Touchpoint. Musik macht die Marke emotional. Ein Sound oder ein DJ-Set kann eine Atmosphäre erzeugen und Menschen emotional an einen Ort oder ein Erlebnis binden. Für eine Marke wie Face The Grynd bedeutet das: Die Musik kann Teil der Markenidentität werden und die Energie des Fitness-Races hörbar machen. Die Marke wird damit nicht nur gesehen , sondern auch gehört und gefühlt . Gerade bei einem Fitness-Race ist Gemeinschaft ein wichtiger Bestandteil des Erlebnisses. Musik kann Menschen synchronisieren: beim Warm-up, während des Wettkampfs, bei der Siegerehrung oder der anschließenden Party. Besonders interessant: Die Verbindung von Sport und Clubkultur. Für Face the Grynd entsteht dadurch eine spannende Verbindung: Fitness + Competition + Musik + Clubkultur + Design. Das erweitert die Marke über das klassische Fitness- und Sportumfeld hinaus. Der Plattenspieler kann beispielsweise eine Brücke zwischen Athletik und urbaner Musikkultur schaffen. Der legendäre Technics Turntable SL-1210 überzeugt bei der allgemeinen Menscheit als starkes, langlebiges DJ Tool ohne Kompromisse. Genau das macht es so besonders für ein Markenbranding. Das Image transportiert diese Faktoren mitunter auf das Corporate Branding. Beim "Face-the-Grynd-Plattenspieler" treffen Funktionalität, Design und Markenidentität aufeinander. Die Technik wird dadurch zu einem sichtbaren Bestandteil der Experience und transportiert die Werte und den Charakter der Marke auf eine ungewöhnliche und aufmerksamkeitsstarke Weise. Dadurch entsteht eine Markenwelt, die deutlich größer ist als das eigentliche Race.

Der Bodensee ist ohnehin eine Region, in der man gerne unterwegs ist. Für Vinyl-Fans lässt sich das wunderbar verbinden: ein Tag am See, ein bisschen Kultur, vielleicht ein guter Kaffee – und dazwischen ein Besuch bei Capri Records. Was ich an solchen Plattenläden besonders schätze, ist der persönliche Austausch. Sammler reden über Musikvorlieben, Musiker, Labels und Klangvorlieben. Genau daraus entsteht Vinyl-Kultur. Interessant bei meinem Besuch. Eine kleine Gruppe junger Freundinnen hat sich durch die Vinylregale gekämpft und entdecken in einem Zeitalter voller Streamingplaylisten gerade die analoge Welt für sich. Musik in der Hand halten, ein cooles Plattencover. Es scheint wieder "cool" zu sein, wenn man Vinyl hört.

Es gibt DJ-Mixer, die Geschichte geschrieben haben. Und es gibt Geräte, die selbst unter erfahrenen Sammlern kaum jemand jemals zu Gesicht bekommt. Der Glockenklang Proton gehört zweifellos zur zweiten Kategorie. Während Klassiker von Formula Sound, UREI oder Bozak gelegentlich den Weg auf den Gebrauchtmarkt finden, bleibt der Proton bis heute nahezu unsichtbar – ein Mythos aus deutscher Manufaktur, dessen Name unter Kennern bis heute Ehrfurcht auslöst.

Die SPRIZZ-TOUR ist ein von uns entwickeltes Format (Idee, Gestaltung, Ausstattung, Musikkonzept, Technik, Promotion-Wear), welches wir für eine regionale Brauerei gelauncht haben. Das Event verbindet urbane Atmosphäre, hochwertige Getränke und musikalische Qualität an ausgewählten Locations. Ziel war es, einen Ort zu schaffen, an dem Menschen unkompliziert zusammenkommen, den Moment genießen und in entspannter Umgebung neue Impulse erleben können.

Ein Lamborghini ist für mich weit mehr als eine Automarke. Nach dem nun dritten Event in Europa kann ich für mich sagen, dass es ein Gesamterlebnis aus Design, Sound, Geschwindigkeit und kompromissloser Ästhetik ist. Wenn man im Umfeld eines Lamborghini Events arbeitet, spürt man sofort, dass hier Emotionen inszeniert werden – präzise, laut, elegant und gleichzeitig voller Energie. Als Vinyl DJ faszinieren mich besonders die Parallelen zwischen Musik und Lamborghini. Beide leben von Spannung, Rhythmus und Charakter. Ein V12-Motor hat seine eigene Klangfarbe, genau wie eine seltene Platte auf einem analogen Soundsystem. Nichts wirkt zufällig. Jeder Moment ist kuratiert. Bei meinen Einsätzen auf Lamborghini Events in Europa habe ich erlebt, wie unterschiedlich Menschen auf diese Marke reagieren. Manche bewundern die technische Perfektion, andere die kompromisslose Designsprache oder die Motorsport-DNA. Doch am Ende entsteht immer dasselbe Gefühl: Präsenz. Ein Lamborghini betritt keinen Raum unbemerkt – genauso wenig wie ein guter musikalischer Moment. Besonders beeindruckend ist die Verbindung aus italienischer Tradition und futuristischer Vision. Lamborghini schafft es, Luxus emotional und gleichzeitig extrem modern wirken zu lassen. Genau diese Atmosphäre versuche ich musikalisch aufzunehmen: warme Vinyl-Sounds kombiniert mit treibenden elektronischen Elementen, elegant aber kraftvoll. Events wie die Lamborghini Arena zeigen perfekt, wie stark die Marke heute als kulturelles Erlebnis funktioniert. Motorsport, Lifestyle, Kunst, Musik und Networking verschmelzen dort zu einer eigenen Welt. Für mich als DJ ist das die ideale Bühne, weil Musik hier nicht nur Unterhaltung ist, sondern Teil der gesamten Markeninszenierung. Am Ende bleibt Lamborghini für mich ein Symbol für Leidenschaft ohne Kompromisse. Schnell zu sein reicht nicht – es geht darum, Eindruck zu hinterlassen. Genau das macht die Marke seit Jahrzehnten einzigartig.
Als Technics DJ Ambassador durfte ich den Messeauftritt von Technics auf der DJ Convention Braunschweig aktiv mitgestalten und die aktuellen Technics SL-1210MK7 im Live-Betrieb präsentieren. Interessant dabei auch der überarbeitete DJ Kopfhörer EAH-DJ1200 mit nun abnehm- und austauschbaren Spiralkabel. Mein Fokus lag dabei bewusst auf einem konsequent analogen Setup – aufgelegt wurde ausschließlich mit echten Schallplatten. Mit meinem Vinylgarage Sound, der an diesem Tag stark von Disco- und House-Einflüssen geprägt ist, konnte ich den Besuchern praxisnah zeigen, wie sich die Turntables im Clubkontext anfühlen und klingen. Besonders spannend war die Kombination mit dem XONE92 Mixer, durch den sich die klanglichen Feinheiten des Vinylsounds aus dem Technics SL-1210mk7 direkt heraushören ließen. So entstand ein durchgehend hochwertiges, analoges Klangbild. Für mich war die DJ Convention die ideale Plattform, um zu zeigen, dass echtes Vinyl und klassisches DJ-Handwerk nach wie vor ihren festen Platz haben – gerade in Verbindung mit moderner, zuverlässiger Technik wie den SL-1210MK7. Im Austausch mit anderen DJs wurde dabei immer wieder deutlich, dass man sich mit Vinyl heute bewusst von der breiten Masse abheben kann. Gerade die Haptik und das Erlebnis Musik irgendwie "echter" zu hören schaffen eine Authentizität, die im digitalen Alltag selten geworden ist. Dadurch wird dem DJ in vielen Gesellschaftsschichten eine höhere Wertschätzung entgegengebracht.




